Was ist ein Labrador

Der Labrador ist ein sehr gutmütiger Hund. Auch wenn er bellend auf Sie zurennt, nicht böse sein, er will nur Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, zum Streicheln und Spielen. Mit einer Größe von ca. 50 bis 60 cm und einem Gewicht von 25 bis 45 kg, kann er eine sehr imposante Erscheinung sein. Doch für ein Leckerchen tut er einfach alles.
Aber geben Sie auf ihn acht, er frisst bis er umfällt. Sie sollten mal seine Augen sehen, wenn er in einen gut gefüllten Hundefuttersack reinschaut. Essen vom Tisch oder Essensreste sind tabu. Die Gewürze sind für ihn meist nicht verträglich, zu viel Salz, zu scharf, zu süß. Schokolade, Käse, Weintrauben nie und nimmer, auf die Dauer erleidet er Schaden.
Wird er zu dick, für seine Größe, werden seine Knochen und Gelenke früher oder später leiden. Humpeln, Schmerzen, kaputte Gelenke können anschließend das Resultat dieser Lebensweise sein.
Gehen Sie mit ihm spazieren und schwimmen, regelmäßig, dann bleibt er fit und ein aufgeweckter Geselle. Integrieren Sie ihn in die Familie, er ist ein Rudeltier und würde sonst geistig verkümmern. Zwingerhaltung ist daher absolut tabu. Dann könnte auch aus einem lieben Labby ein bissiger Köter werden.
Verstecken Sie etwas von seinem Hundefutter in der Wohnung und lassen Sie ihn danach suchen. Das strengt die Nase an und bringt das Gehirn in Bewegung.
Seine Fellfarbe hat nichts mit seiner geistigen Agilität oder Charakter zu tun. Ein guter Labby hat die Fellfarbe schwarz, gelb oder chocolate, also jede labbytypische Farbe. Ein oft gehörtes Vorurteil, dass Hündinnen gehorsamer denn Rüden sind und leichter zu erziehen wären, ist ausgemachter Blödsinn. Jeder Labby ist individuell, die Variationen reichen von wesenstark bis leichtführig.
Eine gute Erziehung brauchen sie allemal, er kann zuweilen recht dickköpfig werden, doch wie gesagt, ein Leckerchen und das Frauchen/Herrchen hat doch wieder recht.

In Kanada an der Ostküste im Gebiet Neufundland hat er seinen Ursprung. Es gab den großen Neufundländer und den kleinen Neufundländer. Fischer brachten im 19.Jahrhundert den kleinen Neufundländer nach England mit. Dort nannte man ihn später Labrador.

Tun Sie sich und dem Hund einen Gefallen. So teuer sie in der Anschaffung auch sein mögen, vermeiden Sie einen preiswerten Kauf ohne offizielle Papiere. Die Gefahr einen kaputtgezüchteten Hund zu erwischen ist einfach zu groß. Sie müssen später oft das dreifache oder mehr an Arzt- und Medikamentenkosten drauflegen, weil bei der Zucht des preiswerten Hundes auf zu wenig Qualität geachtet wurde.